Kommunalwahl 2020

Der Wahlkampf um die Besetzung der Position des Oberbürgermeisters wurde seitens des Kernbündnisses von CDU und Bündnis 90/Die Grünen eingeläutet.
Ziel der Kampagne „Schneidewind verbindet“ ist, vermeintliche und tatsächliche Gegensätze in der Kommunalpolitik lösungsorientiert zusammen zu denken. Auf geht’s!

https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wuppertaler-ob-kandidat-uwe-schneidewind-stellt-kampagne-vor_aid-51231169?fbclid=IwAR2E4T45ivLOFUgExkoBnD6pyc9fzONTYrHA_xASfyzNQsnE6RPkISxA9_s

Heute vor 75 Jahren: Wuppertal ist befreit!

Kampflose Einnahme der Stadt durch die Amerikaner. Oberbürgermeister Heinz Gebauer übergibt im Rathaus die Stadt.
Kreisleiter der NSDAP Alfred Straßweg ruft aus einem Bunker bei seinem Hauptquartier Villa Frowein an der Briller Straße (später Bergische Musikschule) dazu auf, die Stadt bis zum Letzten zu verteidigen, ehe er sich absetzt. Der Appell verhallt, niemand will mehr kämpfen. Oberbürgermeister Heinz Gebauer war in der Stadt geblieben und übergab sie im Rathaus an einen amerikanischen Oberst. Er wird abgesetzt und wenig später verhaftet. Nach dem Entnazifizierungsverfahren – er erhielt eine kurze Haftstrafe – arbeitete er bis zu seinem Tode 1955 als Rechtsanwalt in Wuppertal.
Die Amerikaner ernennen zunächst keinen neuen Oberbürgermeister, sondern setzen in den ehemals selbständigen Gemeinden – sie hatten offenbar veraltete Karten – eigene Bürgermeister ein. Erst drei Wochen später wird Wuppertal als einheitliche Stadt anerkannt. Nun wird am 4.5.45 Eugen Thomas als Oberbürgermeister eingesetzt.
Die Stadt ist weitgehend zerstört. Von rd. 140.000 Wohnungen sind 55.000 total zerstört oder schwer beschädigt, nur rd. 50.000 sind unbeschädigt geblieben. Jeder zweite Wuppertaler ist ausgebombt. 16.000 Wuppertaler sind im Krieg umgekommen, die jüdischen Bürger vertrieben und ermordet.
Alfred Straßweg, ein Malermeister aus Wermelskirchen, war von 1937 bis 1945 Kreisleiter der NSDAP in Wuppertal. Er wurde von April 1945 bis Juni 1948 interniert, stand danach vor Gericht und bekam 1 ½ Jahre Haft, die aufgrund der Internierung abgegolten waren. Anschließend betrieb er in Wermelskirchen wieder ein Malergeschäft, blieb aber ein unbelehrbarer Nazi. Er starb 1997 im Alter von 95 Jahren.“

Quelle: Hinrich Heyken, 85 Jahre Wuppertal, Stadtchronik 1929-2014

Multimediale WDR-Reportage „Kriegsende in Wuppertal“

Zusammen für Schneidewind und gemeinsam für Wuppertal

Gemeinsam haben Bündnis 90/Die Grünen und die CDU zur Wahl des Oberbürgermeisters von Wuppertal am 13. September 2020 den Präsidenten des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, zu ihrem Kandidaten gewählt.